| Umweltkonzept |
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Hier findest Du Infos zu den Themen:
• Umweltmassnahmen am Gigathlon 2010: Mehrwegbecher, Trash-Heroes, umfassendes Shuttle-Konzept, Abfallentsorgung, Allgemeines
• Tipps für Gigathleten im Trainingsalltag
• Kleine Umwelt-History des Gigathlon
Das Umweltkonzept des Gigathlon 2010 wurde in enger Zusammenarbeit mit ecosport.ch entwickelt, der Informationsplattform mit Tipps zur Verminderung von Umweltbelastungen an Sportveranstaltungen. www.ecosport.ch
Ein sportlicher Grossanlass wie der Gigathlon hat Auswirkungen auf die Umwelt. Tonnenweise Abfälle fallen an, Verkehrskilometer werden generiert, Natur und Landschaft wird beansprucht. Um solche Umweltbelastungen möglichst zu verringern, werden seit 2004 in einem Ressort Umwelt entsprechende Umweltmassnahmen geprüft und umgesetzt. Seit 2009 orientiert sich der Gigathlon an folgenden Leitbildern:
Der Gigathlon… • übernimmt eine führende Rolle im Bereich „Ökologie und Grossveranstaltung“ • schont die natürlichen Ressourcen • vermeidet Abfälle • lebt das Prinzip der Nachhaltigkeit (ökonomisch – ökologisch – sozial) • bevorzugt in der Festwirtschaft regionale Produkte oder solche aus fairem Handel
Jedes Jahr setzt der Gigathlon gezielt Umweltschwerpunkte. Für die Austragung 2010 sind dies:
Mehrwegbecher Mehrweg statt Einweg! Der Mehrwegbecher von Swiss Cup Service hält am Gigathlon 2010 Einzug. Gebrauchte Becher werden an den Verkaufsstellen zurückgenommen, nach dem Gigathlon gewaschen und kommen am nächsten Sportanlass wieder zum Einsatz: ins gesamt über 150 Mal. Das Depot von zwei Franken bekommt man an jeder Getränkeverkaufsstelle zurück, wenn der Becher unbeschädigt zurückgebracht wird. Bei der Zielverpflegung werden weiterhin Einwegbecher zum Einsatz kommen. Hilf mit, die Abfallmenge zu reduzieren und lass Dir Deinen Becher wieder auffüllen!
Hast Du gewusst: Die Umweltbelastung von Mehrwegbechern ist in Bezug auf Herstellung, Anlieferung, Sammlung, Reinigung und Entsorgung gegenüber einem PET-Becher oder einem Polystyrolbecher etwa 25 Mal geringer! Detailliertere Infos findest Du hier.
Trash Heroes Trash Heroes nennen sich die grün gekleideten, stets präsenten Helfer, die mithelfen, am Gigathlon anfallende Abfälle zu trennen, einzusammeln und wegzuräumen. Darüber hinaus informieren Trash Heroes die Gigathleten über die korrekte Entsorgung der Abfälle und zeigen die Bedeutung von Abfall auf: Abfall ist Werkstoff, Rohstoff oder auch Energieträger – und kann damit natürliche Ressourcen ersetzen. Dazu müssen die verschiedenen Materialien jedoch ge trennt gesammelt und weiterverwertet werden. Jeder Gigathlet trennt deshalb die anfallenden Abfälle in PET, kompostierbar und Restmüll. Ist er unsicher, so ist ein Trash Hero mit Rat und Tat zur Stelle. Insgesamt sind am Gigathlon 2010 über 50 Trash Heroes im Einsatz!
Hast Du gewusst: Mit konsequentem PET-Recycling sparen wir CO2, Energie und nicht erneuerbare Ressourcen. Denn aus gesammeltem PET entstehen neben neuen PET-Flaschen auch Produkte wie Outdoorbekleidungen, Zelte und Rucksäcke. Detailliertere Infos findest Du hier.
Umfassendes Shuttle-Konzept Dank eines umfassenden Shuttle-Systems mit dem Official Partner BLS können die Supporter-Fahzeug-Kilometer auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Am Rising Saturday muss nur noch eine einzige Wechselzone mit dem Supporter-Fahrzeug angefahren werden. Am Shining Sunday kann das Supporter-Fahrzeug gar ganz stehen gelassen werden. So können die gefahrenen Kilometer gegenüber früheren Weekend-Gigathlon um 80Prozent (oder um 390’000 km) reduziert werden.
Hast Du gewusst: Nicht nur am Gigathlon können Verkehrskilometer und damit CO2 eingespart werden: Achte darauf, dass Du das Auto für deine Trainings so wenig wie möglich benützt. Verzichtest Du einmal auf eine Autofahrt von 10 km, können bei 6000 Gigathleten insgesamt 60‘000 km und damit 10 Tonnen CO2 eingespart werden. Detailliertere Infos findest Du hier.
Abfallentsorgung Im Zentralort wird PET, kompostierbarer Müll und Restmüll jeweils separat gesammelt. In die jeweiligen Behälter gehört:
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PET (blaue Schilder): Alle Plastikbehälter, welche das PET-Logo aufgedruckt haben. Am Gigathlon sind dies v.a. 0.5l PET-Flaschen und 1.5l PET-Flaschen. |
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Kompostierbar (grüne Schilder): Das am Gigathlon 2010 eingesetzte Geschirr und Besteck besteht aus Zuckerrohrfasern und ist deshalb kompostierbar. Leere Teller, Schalen, Besteck und Servietten gehören deshalb in diese Behälter.
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Restmüll (rote Schilder): Alles, was du nicht in die obigen beiden Behälter werfen kannst, gehört hier rein. Auch Essensreste gehören in den Restmüll.
| Wenn du unsicher bist, wo Du deinen Abfall einwerfen musst, frage einen der Trash Heroes. Sie geben Dir gerne Auskunft.
Allgemeines Der Gigathlon ist eine rauchfreie Veranstaltung. Auf dem ganzen Gigathlon-Gelände und in allen Wechselzonen gilt ein Rauchverbot sowohl für Gigathleten wie für Supporter und Zuschauer. Hinterlasse sowohl das Camp als auch die Wechselzonen immer sauber. Gigathleten lassen keinen Abfall liegen und benutzen ausschliesslich die offiziellen oder öffentlichen Toiletten. Bestreite Deine individuellen Trainings wenn immer möglich mit dem öffentlichen Verkehr oder bilde Fahrgemeinschaften.
Jeder einzelne Gigathlet kann viel zu einer intakten Natur beitragen, in der auch zukünftig noch Naturerlebnisse beim Sport möglich sind. Hier einige Tipps für eure Trainings: • Bestreite Deine individuellen Trainings wenn immer möglich mit dem ÖV oder bilde Fahrgemeinschaften. • Nimm Verpackungsmaterialien und andere Abfälle wieder mit nach Hause. • Nutze bestehende Routen und Wege, achte Schutzgebiete. • Verpflege Dich mit saisonalen, regionalen Produkten oder solchen aus fairem Handel und biologischem Anbau. • Vermeide übermässigen Lärm in sensiblen Gebieten.
2010 Kernmassnahmen: • Mehrwegbecher • Trash-Heroes • Umfassendes Shuttle-Konzept (Reduktion des Supporterverkehrs um 80% gegenüber 2009) Weitere Massnahmen: • Geschirr aus nachwachsenden Rohstoffen • CO2 Kompensation des Supporterverkehrs (die verbleibenden 90’000km resp. 20%) • Sensibilisierung der Gigathleten, Partner, lokalen OK und Ressortleiter für den Bereich Umwelt • Spesenreglement erlaubt nur ÖV für Sitzungen • Umweltinformationen auf Website und im Manual • Flyer-Velos als Transportmittel für Gigathleten im Zentralort Thun • Projektleiter mit ÖV, Flyer und Mobility unterwegs an Sitzungen
2009 Kernmassnahmen: • Geschirr aus nachwachsenden Rohstoffen • CO2 Kompensation des Supporterverkehrs • Sensibilisierung aller Betroffenen (Gigathleten, Ressortleiter, lokale OK, Partner) für den Bereich Umwelt Weitere Massnahmen: • Reduktion der Anzahl Kühltaschen (von 5 auf 2 bei ToF) • Merkblatt Umwelt für Ressortleiter • Merkblatt Umwelt für Gigathleten • Merkblatt Umwelt für Partner • Abklärung der Standards bei der Produktion der Artikel der offiziellen Ausrüstung • Anpassung Spesenreglement: Grundsätzlich mit ÖV an Sitzungen, nur in begründeten Ausnahmen mit MIV • Projektleiter ausschliesslich mit ÖV und Mobility unterwegs
2007 • 65 Erdgas-Fahrzeuge für Ressortleiter • umfassendes Transport-Konzept, damit pro Team nur ein Supporter-Fahrzeug benötigt wurde
2006 • Erstmals Velotransport mit Shuttlezug (La-Chaux-de Fonds-Genf) • Erstmals Shuttle-Bus Konzept zwischen 3 Wechselzonen
2005 • Abfallzone bei Verpflegungsposten eingeführt (nur bis 200m nach Verpflegungsposten darf Abfall entsorgt werden)
2004 • Reduktion der Anzahl zugelassener Supporter-Fahrzeuge auf 1 Fahrzeug pro Team • CO2-Kompensation Supporterverkehr
2002 • Ecodriveangebot für Gigathleten
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